Resilienz, Integration und Abschreckung in einem sich rasant wandelnden Bedrohungsumfeld.
Das Berliner IAMD Forum 2026 schafft die Plattform für den Austausch über die Zukunft der integrierten Luft- und Raketenverteidigung.
Im Fokus stehen dabei neue Bedrohungsszenarien, die Weiterentwicklung moderner Luftverteidigungsarchitekturen, die Rolle multinationaler Zusammenarbeit sowie die Integration innovativer Technologien in Führungs-, Entscheidungs- und Einsatzprozesse.
Diskutieren Sie mit führenden Vertretern aus Streitkräften, Politik, Behörden, Wissenschaft und Industrie, wie Resilienz, Abschreckungsfähigkeit und technologische Überlegenheit im Zeitalter von Multi-Domain Operations nachhaltig gesichert und weiterentwickelt werden können.
Wir freuen uns darauf, diese Diskussion gemeinsam mit Ihnen beim IAMD – Forum für Luftverteidigung in Berlin vom 1.–2. Dezember 2026 zu führen.
Was Deutschlands Antwort auf die neue Drohnenbedrohung für die integrierte Luft- und Raketenabwehr bedeutet.
Europas sicherheitspolitisches Umfeld verändert sich schneller als zu irgendeinem Zeitpunkt seit dem Kalten Krieg. Von Drohnenschwärmen und Marschflugkörpern bis hin zu ballistischen und Hyperschallsystemen nimmt die Komplexität moderner Luftbedrohungen stetig zu. Wirksame Verteidigung erfordert heute integrierte, domänenübergreifende Ansätze, die Sensoren, Effektoren und Führungsstrukturen zu einem gemeinsamen Lagebild vernetzen. Deutschland steht im Zentrum dieser Herausforderung. Als zentraleuropäische Drehscheibe der NATO für Logistik, Lufttransport und Führung ist Deutschland zugleich wahrscheinliches Ziel und zentraler Enabler der alliierten Luft und Raketenabwehr.
Wie Deutschland die Integrated Air & Missile Defence neu gestaltet
Europas sicherheitspolitisches Umfeld in der Luftverteidigung hat sich messbar verändert – nicht nur rhetorisch
Dieser Bericht untersucht diesen Wandel anhand von sechs Themen: der Entwicklung der Bedrohung aus der Luft; Deutschlands Führungsrolle innerhalb der NATO und Europas; Substanz und Grenzen von ESSI; dem Übergang von einer auf eine Domäne beschränkten Luftverteidigung hin zu einer multidomänenfähigen „System of Systems"- Architektur; den operativen Lehren aus der Ukraine und aus Israels Abwehr des direkten iranischen Angriffs im April 2024; sowie der Frage, was der Übergang von einzelnen Waffensystemen zu integrierten Architekturen für die DACH-Region praktisch bedeutet.
As air forces modernise and air defence systems become increasingly automated, one critical challenge is often overlooked: people. In this exclusive interview, Captain Maria Holz, Deputy Air Force Chair of the German Armed Forces Association (DBWV), discusses why personnel readiness, recruitment, skills development and organisational adaptability are becoming just as important as technological superiority in strengthening Europe's air defence capabilities. The interview also explores the growing role of automation and AI in air defence operations, the challenge of countering mass drone attacks, and why Europe must invest in sovereign defence capabilities to ensure long-term operational readiness.
This article sets out what "counter-drone defence in high-intensity conflict" concretely means for Germany: what lessons Ukraine offers, how Berlin is responding, and where, despite real progress, significant gaps remain. It is intended as a briefing for professionals considering attendance at the Berliner IAMD Forum, where these issues will be examined in depth with senior representatives from the armed forces, ministries, authorities, science and industry.
This report examines that shift across six themes:
- How the airborne threat has evolved
- Germany's leadership role within NATO and Europe
- The substance and limits of ESSI
- The emerging shift from single-domain air defence to multi-domain "system of systems" architecture
- The operational lessons from Ukraine and Israel's April 2024 defence against Iran's direct attack
- What the transition from individual weapon systems to integrated architectures means in practice for the DACH region.
Wie verändert sich das Bedrohungsbild für Europa? Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz, Drohnenschwärme und Multi-Domain-Operationen für die Luftverteidigung der Zukunft?
Im exklusiven Interview spricht Sicherheitsexperte Oberst a.D. Ralph Thiele über die größten Herausforderungen und Prioritäten der integrierten Luft- und Raketenabwehr. Er erläutert, warum vernetzte Architekturen, Datenfusion und ein digitales Multi-Domain-Rückgrat entscheidend für die Resilienz und Verteidigungsfähigkeit Europas sind.
Jetzt Interview lesen und erfahren, welche Weichen für die Luftverteidigung der nächsten Dekade gestellt werden müssen.
Artificial Intelligence is transforming the modern battlefield. Nowhere is this more visible than in the rapid evolution of unmanned systems. The war in Ukraine has demonstrated that autonomous platforms are no longer auxiliary assets — they are central to operational effectiveness. However, the decisive factor is not merely the deployment of drones. It is their ability to operate in electronically contested environments. In high-intensity conflict, GPS denial, jamming and spoofing are not exceptional conditions — they are the norm. Systems dependent on external signals lose operational value. AI-enabled optical navigation provides a sovereign, resilient alternative. The next frontier of military effectiveness lies in autonomous systems capable of operating independently of satellite positioning and external communication.